Der-HORST-EVERS-ABEND in Prerow

Mittwoch, 1.9.2010 - 20:00 Uhr

Eintritt 12 €, mit Kurkarte 10 € / Kartenvorbestellung über info(at)cartoonair.de

Keine Furcht, es ist kein Programm über die Bahn, Verspätungen oder riesige Bahnhofsbauten in Berlin, Stuttgart oder anderswo. Es geht vielmehr um die großen, die ewigen Fragen: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Is das weit? Muss ich da mit? Vor allem aber auch: Holt mich wohl jemand ab? Suchen wir nicht alle jemanden, der uns wenigstens einmal, und sei es nur für ganz kurz, einen großen Bahnhof bereitet? Er ist der große Erzähler unter den deutschen Kabarettisten. Seine schrägen Geschichten über die Aberwitzigkeiten unserer Republik, über Ganzkörperadventskalender, tote Briefkästen oder die Ikea- Revolution finden eine immer größere Fangemeinde. Im Herbst 2010 betritt Horst Evers mit seinem neuen Solo-Programm „Großer Bahnhof“ die Bühnen der Republik, das 4. Solo-Programm seit 2001nach „Horst Evers erklärt die Welt“, „Gefühltes Wissen“ und „Schwitzen ist wenn Muskeln weinen“. 2008 zeichnete die Jury des Mainzer Unterhauses den „Meister des Absurden im Alltäglichen“ mit dem Deutschen Kleinkunstpreis aus. Dabei würdigten die Juroren Horst Evers als einen Geschichtenerzähler,„der Menschen und Gegenstände genau wie Ereignisse mit ins Extrem getriebener kindlicher Naivität betrachtet. Wie zufällig entdeckt er im Alltäglichen das Phantastische. Mit seiner grotesken Weltsicht gelingt es ihm immer wieder, die Wirklichkeit auszutricksen.“ Viele andere Auszeichnungen belegen ebenfalls die hohe Kunst des Geschichtenerzählers aus Absurdistan. „Wie weiland Ernst Jandl bringt Horst Evers die Sprache zum Tanzen“, schreibt begeistert die Frankfurter Rundschau, und die Süddeutsche Zeitung jubelt „Einfach klasse. Eins mit Stern. Ein Glücksfall für das Kabarett“. „Seine Geschichten zeichnen sich durch ein besonderes Gespür für den zartfühlenden Humor aus, der voller Phantasie und ausgesprochen leichtfüßig daherkommt. Begleitet von seinem herzhaft komischen Mienenspiel und gepaart mit rhetorischer Raffinesse, präsentiert Horst Evers Missgeschicke und Peinlichkeiten, die zuweilen schon die Ausmaße eines britischen Mr. Bean erreichen…“, so die Bonner Rundschau. Horst Evers kam 1987 nach Berlin, studierte Publizistik und Germanistik und jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post, bevor er „Geschichtenerzähler“ wurde. Wöchentlich kann man seine Geschichten im Radio hören, und schon häufig war er im Fernsehen zu sehen. Teile seines anscheinend unerschöpflichen Repertoires an Texten erschienen in Buchform (Eichborn-Verlag) und auf CD (wortart.de).

Evers' erstes Solo - Programm "Horst Evers erklärt die Welt" (Premiere 2000) reibt sich an seiner Einsicht: "Es ist genug Lust zum Nixtun da, aber die Arbeit wird dabei immer mehr!"

Evers' zweites Solo - Programm "Gefühltes Wissen" (Premiere 2004) geht der Frage nach: Wieviel Wissen verträgt der Mensch, bevor er sich wirklich nicht mehr auskennt?

Evers' drittes Solo - Programm "Schwitzen ist wenn Muskeln weinen" (Premiere 2007) nimmt die Herausforderung unserer sich rasant verändernden Gesellschaft an, immer flexibel sein zu müssen.

Evers' viertes Solo - Programm kommt im Herbst 2010 zur Premiere.

Bücher: "Die Welt ist nicht immer Freitag" / "Gefühltes Wissen" / „Mein Leben als Suchmaschine“ (Eichborn, Frankfurt) u.a.m.

Hörbücher: "Horst Evers erklärt die Welt" / "Gefühltes Wissen" / "Mehr vom Tag" / „Herzlichen Glückwunsch“ (WortArt, Köln) u.a.m.

Auszeichnungen: Deutscher Kleinkunstpreis 2008 (Auswahl) Salzburger Stier 2001 Prix Pantheon 2001 Tuttlinger Krähe 2002 Paulaner Solo 2000


copyright: H.G. Gaul, Grafik: XiX

 

 

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